zeigt den Schaltplan/Layout. Die ganze Sache ist so einfach aufgebaut, dass auch Anfänger mit Grundkenntnissen da durchsteigen sollten. Jede Loopsektion hat einen Ein- und Ausgang. Loop A hat 4 Inserts (Stereoklinkenbuchsen), Loop B deren 2. In diese Inserts hängt man die Effekte per Y-Kabel (Tip=Send, Ring=Return). Die Relais (2xUm) schalten das Signal nun auf die Inserts/Effekte oder an diesen vorbei auf Bypass. Jedes Relais bekommt wie üblich eine Schutzdiode (1N4148) spendiert.
Die Spannungsversorgung erfolgt über ein handelsübliches stabilisiertes 9V-Netzteil (den meisten 12 Volt-Relais reichen 9Volt für einwandfreie Funktion), wobei die Eingangsspannung an eine DC-Out-Buchse durchgeschleift wird, um die Effektgeräte mit Strom zu versorgen. In meinem Gerät habe ich dafür isolierte Cinchbuchsen benutzt, aber das kann jeder machen wie er will.
Abb. 2 zeigt das Innenleben. Am einfachsten geht der Aufbau auf einer zurechtgesägten Euro-Lochrasterplatine; Perfektionisten ätzen eine Platine selber. Die Platine hängt dann an den Klinkenbuchsen und wird mit diesen an der Frontplatte festgeschraubt. Ich habe meine Looper in ein Hammond-Alugehäuse Typ 1444-10 eingebaut, die Inserts sitzen hier um 90° abgewinkelt und sind per Litze mit der Platine verbunden. Mein Gerät weicht deshalb minimal von dargestellten Layout ab. Frontplatte und sonstige Beschriftung macht man sich per CorelDraw fix selber (Abb. 3).